Lerncoachies Fakten

Aktuelle Studien-Ergebnisse zu Familie und Mediennutzung:

Eltern wünschen sich mehr Entlastung und Orientierung im Familienalltag – vor allem darüber, was wirklich für ihre Kinder wirksam, verlässlich und förderlich ist und in Einklang mit der Erwerbstätigkeit gebracht werden kann. (Sinus-Sociovision-Studie des Bundesfamilienministeriums 2010)

94 Prozent der Eltern fühlen sich verpflichtet, sich intensiv um die schulischen Leistungen ihrer Kinder zu kümmern. Eltern sehen es nicht als ihre eigentliche Aufgabe an, den eigenen Kindern den Lernstoff zu erklären. Vier Fünftel der Eltern wünschen sich eine größere Bedeutung für die Kernfächer Deutsch, Mathe und Fremdsprachen (79 Prozent). 87 Prozent wünschen sich eine stärkere Einbeziehung neuer Medien im Unterricht. (TNS-Emnid-Bildungsstudie 2010)

Eltern fordern eine bessere individuelle Förderung ihrer Kinder und mehr Unterstützung bei schulischen Schwierigkeiten. (Bildungsbarometer 2010)

Etwa 86 Prozent der Eltern mit Kindern zwischen 10 und 13 Jahren erlauben ihren Kindern, das Internet zu Hause zu nutzen. 82 Prozent der Eltern sehen das Internet als modernes Hilfsmittel für schulische Aufgaben an. Ein Drittel der Eltern sind bereit, für Online-Bildungsangebote zu bezahlen. (KidsVerbraucherAnalyse 2010)

In Deutschland gibt es 6,92 Millionen Eltern mit Schulkindern, die einen Computer in ihrem Haushalt nutzen und Zugang zum Internet haben. (Burda Communication Network 2010)

Lehrkräfte wünschen sich eine optimale Förderung ihrer Schüler. Von den Eltern erwarten sie, dass diese sich mehr um ihren Nachwuchs kümmern (42,5 Prozent. Außerdem steht mit fast 20 Prozent ganz oben auf der Wunschliste: Mehr Vertrauen in die Arbeit und die Fachkompetenz der Lehrer und weniger Kritik an deren fachliches und pädagogisches Vorgehen. (Bildungsbarometer 2010)

Lehrkräfte wollen ihre grobe Stoffverteilungsplanung den Schülern und Eltern (online) bereit stellen, um einen Ausblick zu geben, die Richtung zu weisen und Struktur für das ganze Schuljahr geben zu können. Auch zeitliche Aspekte sind von enormer Bedeutung: Lehrer können nicht alles x-mal erklären. Vor Klassenarbeiten sind „Teaching for the test“-Aufgaben gerne willkommen, die auch Muster zur Leistungsmessung bereit stellen. Gern gesehen sind zudem Tools und Hilfen, damit Lehrkräfte ihren Korrekturaufwand verringern und Schüler ihre Aufgaben selbst kontrollieren können. (Cornelsen-Analyse 2010)

Insgesamt gibt es in Deutschland 3,18 Millionen Kinder im Alter von 9 bis 12 Jahren. (Statistisches Bundesamt 2010)

Die nachhilfeintensivsten Fächer sind laut Mathematik, Deutsch, Englisch, Französisch, Latein, Physik. (Bildungsbarometer 2010)

Etwa 55 Prozent der Zehn- bis Dreizehnjährigen nutzen in ihrer Freizeit den Computer/Laptop, über 44 Prozent surfen im Internet. Etwa 60 Prozent nutzen den Familiencomputer, 32 Prozent besitzen einen eigenen PC/Laptop. Etwa 60 Prozent nutzen den PC ab und zu für Lernprogramme, beispielsweise für Fremdsprachen. Über zwei Drittel der Kinder im Alter von 10 bis 13 Jahren sind täglich oder mehrmals pro Woche im Internet unterwegs. (KidsVerbraucherAnalyse 2010)

Etwa 79 Prozent der Schüler sind der Meinung, dass elektronische Medien zu einem besseren Verständnis der Lehrinhalte beitragen. 84 Prozent wünschen sich, auch im Unterricht mehr mit PC, elektronischer Tafel und Co zu lernen. (Forsa-Umfrage des Branchenverbands BITKOM)

Medien spielen bei Jugendlichen eine große Rolle. Bei der Medienbeschäftigung im Alltag sind Handys (Platz 1), Internet, Fernseher und MP3-Player am relevantesten. (JIM-Studie 2010)